
Als wir Sonntag Nachmittag von dem Trip zu den Wasserfällen zurückgekommen waren, konnte ich so richtig die Vorzüge des US.Kommerzialismusses ausnutzen und hab mir bei FredMeyer ne neue SD Speicherkarte besorgt, um für unseren dreitägigen Trip an die Küste gewappnet zu sein.
Zur Küste mussten wir ca 3Stunden fahren und nachdem wir die letzten Tage mit anscheinend für Portland nicht unbedingt selbstberständlichen Sonnenschein verwöhnt worden waren, wurde es 10Meilen vor der Küste plötzlich nebelig und ziemlich frisch. Damit hat sich nur mein Vorhaben, wenigstens einmal im Paz

ifik zu baden zerstreut, sondern auch meine Klamottenauswahl als eher unvorteilhaft herausgestellt.
Wir waren auf einen Campingplatz untergebracht und hatten ein paar Jurten gemietet und einen Zeltplatz zum Aufstellen von richtigen Zelten. Außer den Zelten von uns gabs so weit ich das gesehen hab, keine anderen, dafür umso mehr riesige Camper, die man sonst nur vom fahrenden Volksfest Volk kennt. Die Jurten waren mit Betten, Heizung und elektrischen Licht ausgestattet, um den amerikansischen Campern nicht zu viel Natur zuzumuten, aber da es ziemlich kalt war haben wir auch davon profitiert.
Wir haben dann im Ferienlagerstil immer zusammen gegessen und die Leute der verschiedenen Unis mussten dann jeweils im Wechsel das Essen zubereiten oder aufräumen.

Am zweiten Tag sind wir Grabbenfischen gegangen, was wirklch ne spaßige Sache gewesen ist. Nachdem es ewig gedauert hat, bis alle ihre instructions bekommen hatten, durften wir in kleinen Motorbooten auf die Bucht rausfahren und mit kleinen Netzen an Bojen unser Glück versuchen. Der Köder war ein wiederliches

enthäutetes Tier, aber den Krabben hats gefallen

und es war wirklich ertaunlich, wie viele jedesmal in dem Netz waren. Allerdings hatten wir eine Lehre dabei und die, die zu klein oder weiblich waren, mussten wieder ins Wasser- was bei weiten

die meisten waren. Unsere kümmerlichen Fänge hat dann einer unserer Guides gekocht undgesäubert, wöhrend wir ein bischen in das Städtchen Newport gegangen sind und uns die Seelöwen (Robben?) angeschaut haben.

Abends haben wir dann sowas wie Krabbeneintopf mit unseren Krabben gegessen, wobei wir nicht tiefe Teller benutzt haben, sondern nach dem Abgießen des Suds die festen Bestandteile mit den Fingern direkt vom Tisch gegessen haben.
Am Nachmittag davor waren wir am Strand und das Wasser war schon an den Füßen so kalt, dass ich Krämpfe bis in die Oberschenkel bekommen habe. Deswegen hab ich mich eher dem Fussballspielen am Strand zugewendet.

Nach den Abendessen saßen wir immer sehr gemütlich am Lagerfeuer am Strand oder bei den Hütten.

Auf dem Rückweg hatten wir dann wieder nach ca 10 Meilen vom Strand strahlenden Sonnenschein.