Mittwoch, 19. September 2007

Ausflug an den Pazifik

Als wir Sonntag Nachmittag von dem Trip zu den Wasserfällen zurückgekommen waren, konnte ich so richtig die Vorzüge des US.Kommerzialismusses ausnutzen und hab mir bei FredMeyer ne neue SD Speicherkarte besorgt, um für unseren dreitägigen Trip an die Küste gewappnet zu sein.
Zur Küste mussten wir ca 3Stunden fahren und nachdem wir die letzten Tage mit anscheinend für Portland nicht unbedingt selbstberständlichen Sonnenschein verwöhnt worden waren, wurde es 10Meilen vor der Küste plötzlich nebelig und ziemlich frisch. Damit hat sich nur mein Vorhaben, wenigstens einmal im Pazifik zu baden zerstreut, sondern auch meine Klamottenauswahl als eher unvorteilhaft herausgestellt.
Wir waren auf einen Campingplatz untergebracht und hatten ein paar Jurten gemietet und einen Zeltplatz zum Aufstellen von richtigen Zelten. Außer den Zelten von uns gabs so weit ich das gesehen hab, keine anderen, dafür umso mehr riesige Camper, die man sonst nur vom fahrenden Volksfest Volk kennt. Die Jurten waren mit Betten, Heizung und elektrischen Licht ausgestattet, um den amerikansischen Campern nicht zu viel Natur zuzumuten, aber da es ziemlich kalt war haben wir auch davon profitiert.
Wir haben dann im Ferienlagerstil immer zusammen gegessen und die Leute der verschiedenen Unis mussten dann jeweils im Wechsel das Essen zubereiten oder aufräumen.
Am zweiten Tag sind wir Grabbenfischen gegangen, was wirklch ne spaßige Sache gewesen ist. Nachdem es ewig gedauert hat, bis alle ihre instructions bekommen hatten, durften wir in kleinen Motorbooten auf die Bucht rausfahren und mit kleinen Netzen an Bojen unser Glück versuchen. Der Köder war ein wiederliches enthäutetes Tier, aber den Krabben hats gefallen und es war wirklich ertaunlich, wie viele jedesmal in dem Netz waren. Allerdings hatten wir eine Lehre dabei und die, die zu klein oder weiblich waren, mussten wieder ins Wasser- was bei weiten die meisten waren. Unsere kümmerlichen Fänge hat dann einer unserer Guides gekocht undgesäubert, wöhrend wir ein bischen in das Städtchen Newport gegangen sind und uns die Seelöwen (Robben?) angeschaut haben.
Abends haben wir dann sowas wie Krabbeneintopf mit unseren Krabben gegessen, wobei wir nicht tiefe Teller benutzt haben, sondern nach dem Abgießen des Suds die festen Bestandteile mit den Fingern direkt vom Tisch gegessen haben.
Am Nachmittag davor waren wir am Strand und das Wasser war schon an den Füßen so kalt, dass ich Krämpfe bis in die Oberschenkel bekommen habe. Deswegen hab ich mich eher dem Fussballspielen am Strand zugewendet.
Nach den Abendessen saßen wir immer sehr gemütlich am Lagerfeuer am Strand oder bei den Hütten.
Auf dem Rückweg hatten wir dann wieder nach ca 10 Meilen vom Strand strahlenden Sonnenschein.

Oregons Natur

Am ersten Wochenende in den USA haben wir Uasflüge gemacht, um die Natur um und in Portland ein bischen besser kennenzulernen. Allgemein gibts ne Menge Natur in Oregon (es leben 3,5 Mio Menschen auf einer Fläche, die ca. 3/4 der Fläche Deutschlands entspricht- davon 2Mio im Großraum Portland), mit vielen Bergen, Vulkanen, Küste, Wüste (?) im Osten und natürlich viel Wald. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Oregon )
Am Samstag sind wir mit einem jetboat den Willamette-River hoch und runter gefahren und dabei vor Allem die Brücken Portlands ( neben der Stadt der Rosen ist Portland auch Stadt der Brücken) , den Fluss und die Villen der reichen Leute, die sich ein Haus am Fluss leisten können. Dabei ist des Boot z.T wirklich schnell gefahren, hat Spass gemacht.
Leider hat sich zu diesen Zeitpunkt meine SD Karte, die ich super billig auf ebay bekommen habe, verabschiedet und ich konnte keine Fotos machen. Genauso wenig, wie am nächsten Tag, wo wir mt einem Bus zu den berühmten Multnomah-Wasserfällen, dem berühmten Columbia Gorge (Columbia River bricht durch die Cascade Mountains) und einen weniger berühmten Staudamm gefahren sind. Es ist wirklich eine atemberaubende Natur und ich glaube, dass die spürbare Weitläufigkeit einiges zu der Einstellung der Amerikaner im Allgemeinen beiträgt. nächstes Wochenende habe ich mich für einen Ausflug eingetragen, bei dem wir neben dem wirklich berühmten Mt Hood auch nochmal die anderen Plätze sehen- dann gibts Fotos.

Montag, 17. September 2007

house hunting


Ganze zwei Tage waren für die Suche nach einer neuen Wohnung eingeplant, was uns allen (wir waren 5 Leute, die noch eine Wohnung in Portland gesucht haben) doch etwas kurz vorkam. Aber wir waren ja zum Glück nicht auf uns allein gestellt, sondern hatten Stephanie an unserer Seite, die uns während der ganzen Orientation als Guide des International Offices geholfen hat. Und ein State car (12 Sitzplätze), das man für irgendwelche Aktionen, die dem Staat als förderungsberechtigt erscheinen, kostenlos bekommen kann. So schön wie in Deutschland, wo die Studenten aus dem Ausland (zumindest ist es so in Stuttgart) einen günstigen Platz in einem schönen Studentenwohnheim reserviert bekommen, haben wir es hier nicht gehabt: Wir waren zu spät für die Anmeldung.
Einige Adressen und freie Zimmer waren noch von ehemaligen Austauschatudenten vorhanden und die haben wir uns dann zuerst angeschaut, aber nebenbei auch bei craigslist - einem Forum für alle möglichen Anzeigen - eigene Optionen aufgetan. Also sind wir rumgefahren und haben uns die Zimmer und Häuser angeschaut und nebenbei auch schon die Stadt etwas besser kennengelernt - jetzt die Wohngebiete, die sich wirklich sehr weitläufig im Schachbrettmuster um die Stadt erstrecken. (selbst mal interaktiv draufschauen: http://maps.google.com/?ie=UTF8&ll=45.508753,-122.658234&spn=0.231457,0.692139&t=k&z=11&om=1 ) Allgemein kann man in der Innenstadt nur mit viel Glück ein Zimmer bekommen und dann auch nur zu sehr hohen Preisen, aber auch etas weiter außerhal kann man eigentlich unter 400$ kaum was finden. (vgl.: http://portland.craigslist.org/search/roo?query=portland&minAsk=min&maxAsk=max . Auch mal ruhig ein paar durchlesen, ist z.T. wirklich interessant :))
Wir haben uns einige Zimmer angeschaut und waren nach zwei Tagen noch nicht wirklich zufrieden, nachdem wir aber auch am Samstag nicht wirklich was besseres gefunden hatten, haben wir uns je nach Interesse auf die verfügbaren Zimmer verteilt. Wobei das "nichts besseres" nicht bedeuten soll, dass die Zimmer und Häuser in irgendeiner Weise schlecht wären, sondern nur, dass es natürlich in 3 Tagen nicht möglich war, das optimale Wunschzimmer für jeden von uns 5 zu finden. Ein paar Bilder von den neighborhoods liefer ich nach.

Samstag, 15. September 2007

Basic Instructions

In den darauffolgenden zwei Tagen haben wir einige grundlegende Informationen zu allen möglichen Dingen bekommen. So zum Beispiel, wie man sich an den hiesigen Unis für Kurse registrieren muss, was man über das Gesundheitssystem wissen sollte und was es für Outdoor-Programme an den Universitäten gibt. Und vor allem auch, worauf man bei Mietverhältnissen achten sollte. Da wir meistens kein Essen gestellt bekommen haben, konnten wir uns schon einmal die amerikanischen Supermärkte zu Gemüte führen und die vielfältigen Restaurant/Snack/Fastfood Angebote ausprobieren. Generell ist das Essen im Lebensmittelgeschäft im Vergleich zu Deutschland ziemlich teuer. Das gilt für Brot (Weißbrot) , Wasser und vor Allem auch Käse und Wurst. Immer wenn man Bier kauft, muss man seine ID vorzeigen, was auch in den Pubs die Regel ist. Was aber auch auffällt ist, dass man als Kunde sehr freundlich behandelt und wenn man etwas länger vor einem Regal steht, auch mal angesprochen wird, ob man Hilfe braucht. Leider hab ich noch keinen Wal-Mart gesehen, aber sobald ich ein Rad hab, werde ich auf die Suche gehen :-) .
Nebenbei hab ich dann schon ein paar organisatorische Sachen erledigt und z.B. meine Student-ID machen lassen. Abends gings dann auch wieder in die Stadt oder in eine kleine Sports-Studenten-Kneipe um die Ecke -cheerful tortoise- wo wir die zum Teil zweifelhaften Blüten der oregonischen und amerikanischen Braukunst ausprobiert haben.
Was hier wirklich kompliziert und auch nervig ist, ist das Bezahlen und Trinkgeld geben (Tip). Man soll wohl so 15-20% geben, aber wo das neben Restaurants und Bars der Fall ist, hab ich noch nicht rausgefunden. Dann soll man in einer Gruppe eigentlich nicht einzeln zahlen und das Trinkgeld gibt man nicht direkt sondern nachdem man das Wechselgeld bekommen hat in ein Mäpchen, mit dem auch die Rechnung gekommen ist - manchmal ist das so, manchmal aber auch nicht. Naja ich werds noch rausfinden, wie es wirklich geht.

Freitag, 14. September 2007

Flug und Ankunft in Portland

Ich bin ja bis jetzt noch nicht wirklich weit in der Welt rumgekommen und mein einziger Flug war bisher von London nach Stuttgart und hat nur 45 Minuten gedauert. Deshalb waren die 10,5 Stunden von FFM nach Portland doch schon etwas ungewohnt und ich hatte ein bischen Bammel davor - aber völlig unbegründet. Der ganze Flug war ziemlich ereignislos , wir haben ein paar Filme geschaut und weil es ein Gruppenflug für dad BW-Oregon-Austauschprogramm war konnten wir uns schonmal etwas näher kennenlernen. Die Maschine war übrigens enttäuschend klein und das Entertainment-Angebot nicht so, wie ich es für diesen Preis und einen Lufthansa Flug erwartet hätte.
Am Flughafen in Portland angekommen, wurden wir von Guides des international Offices der Portland State University (PSU) begrüßt und dann mit einem Bus zu einem Wohnheim auf dem Gelände der Uni gefahren, wo wir dann die erste Woche lang jeweils zu zweit in einem Zimmer gewohnt haben.
Als wir unser Gepäck abgelegt hatten, gabs in einem Park in der Nähe ein kleines Picknick zum Mittgagessen und später sind wir noch in die Stadt gegangen, um erste Eindrücke von Portland sammeln zu können und unseren Jet-Lag möglichst schnell abzubauen.


(Das Wohnheim)

Ich hatte mich ja schon vorher ein bischen über Portland un die Region erkundet und nachdem, was ich gehört und gelesen hatte, dacht ich, dass die Stadt ungefähr so groß wie Stuttgart ist. Weit gefehlt, wie sich rausstellen sollte. Die Innenstadt hat schon leichte Großstadtanklänge und es gibt einige Hochhäuser, das ganze Stadtgebiet ist, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, riesig und umfasst als Region über 2Millionen Einwohner. Die sind außerhalb des Zentrums in relativ ähnlich anmutenden Gegenden untergebracht, die vornehmlich aus kleinen, zweistöckigen Häusern mit Garten vor und hinter dem Haus und vielen Bäumen bestehen.
Hier ein paar Bilder von der Innenstadt:




Flug und Ankunft in Portland

Ich bin ja bis jetzt noch nicht wirklich weit in der Welt rumgekommen und mein einziger Flug war bisher von London nach Stuttgart und hat nur 45 Minuten gedauert. Deshalb waren die 10,5 Stunden von FFM nach Portland doch schon etwas ungewohnt und ich hatte ein bischen Bammel davor - aber völlig unbegründet. Der ganze Flug war ziemlich ereignislos , wir haben ein paar Filme geschaut und weil es ein Gruppenflug für dad BW-Oregon-Austauschprogramm war konnten wir uns schonmal etwas näher kennenlernen. Die Maschine war übrigens enttäuschend klein und das Entertainment-Angebot nicht so, wie ich es für diesen Preis und einen Lufthansa Flug erwartet hätte.
Am Flughafen in Portland angekommen, wurden wir von Guides des international Offices der Portland State University (PSU) begrüßt und dann mit einem Bus zu einem Wohnheim auf dem Gelände der Uni gefahren.

Jetzt gehts los

Hallo an alle,
nachdem ich mich ja vor dem Abflug immer mit dem Versprechen eines blogs geschmückt habe und bis jetzt noch nicht viel von mir habe hören lassen, gehts jetzt wirklich los. Leider sind die ertsen Einträge damit nicht mehr ganz aktuell, aber zu erzählen und zeigen gibts genug.